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Institut

 

Das Institut für Wirtschaftswissenschaft besteht aus einem Lehrstuhl für Volkswirtschaft, je einer Professur für Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft und einer Professur für Wirtschaft und Gesellschaft des Nahen Ostens. Letztere trägt seit 2009 das Center for Iraq Studies (CIS). Das Institut hat (ohne CIS) derzeit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am Institut studieren derzeit knapp 1.000 Studierende (Wintersemester 2015/16) in verschiedenen Studiengängen. Hinzu kommen noch zahlreiche Studierende, die Wirtschaftswissenschaften oder Ökonomie als Neben- oder Wahlfach belegen oder Lehrveranstaltungen des Instituts als Schlüsselqualifikation besuchen. Außerdem bietet das Institut Veranstaltungen im Rahmen der Studiengänge Wirtschafsmathematik und Nahoststudien sowie für den Fachbereich Rechtswissenschaften und die Technische Fakultät an.

Geschichte

Das Institut für Wirtschaftswissenschaft ist aus dem Staatswissenschaftlichen Seminar in der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen entstanden. In diesem waren bis 1961 alle volkswirtschaftlichen Studiengänge (Diplom, Magister, Lehramt) der Universität angesiedelt.

Nach der Eingliederung der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nürnberg in die Universität Erlangen-Nürnberg 1961 wurden die Diplom-Studiengänge an die dadurch entstandene Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (heute Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) in Nürnberg verlagert. Auch die meisten Lehrstühle und Mitarbeiter wanderten nach Nürnberg.

In Erlangen blieb ein Lehrstuhl mit einigen Mitarbeitern erhalten. Das verbliebene Institut übernahm die Betreuung des Magisterstudiengangs sowie der Lehramtsstudiengänge für Realschule und Gymnasium, die wegen der zahlreichen möglichen Kombinationen mit in Erlangen angesiedelten Fächern nur unter massiven Schwierigkeiten für die Studierenden hätten nach Nürnberg verlagert werden können. Nach einigen Umbenennungen heißt das Institut mittlerweile „Institut für Wirtschaftswissenschaft“. 1984 wurde dem Institut eine zunächst von der Volkswagen-Stiftung finanzierten Professur für Gegenwartsbezogene Orientforschung (mit volkswirtschaftlicher Ausrichtung) angegliedert, aus der die heutige Professur für Wirtschaft und Gesellschaft des Nahen Ostens hervorging.

Im Zuge der Studienreform und der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge wurde 2007 der bisherige Magisterstudiengang Wirtschaftswissenschaften durch den Bachelorstudiengang Ökonomie abgelöst und etwas später der Masterstudiengang Development Economics and International Studies geschaffen. Auch die Lehramtsstudiengänge wurden neu strukturiert.