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Modulbeschreibung MENA in Transition: Lessons from Eastern and Southern Europe

Modulname

MENA in Transition: Lessons from Eastern and Southern Europe

Gesamt-Leistungspunkte

5 ECTS Punkte

Lehrveranstaltungen

Seminar (2 SWS): 5 ECTS-Punkte

Anwesenheitspflicht

Nein.

Lehrende

Dr. Kateryna Khorkhordina

Modulverantwortliche

Dr. Kateryna Khorkhordina

Inhalte

Im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling im Januar 20111 erschien eine Vielzahl von Büchern über die politische Ökonomie des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA), in denen einige Staaten zusammengefasst und als „arabische Transformationsstaaten“ (ACT) bezeichnet wurden (z.B. Ägypten, Jordanien, Marokko, Tunesien, Jemen etc.).

Ziel dieses Kurses ist es, mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der ökonomischen Situation der ACT und der Transformation in Ost- und Südeuropa herauszuarbeiten, um zur Debatte um das Herausarbeiten einer Strategie zur Unterstützung der ACT bei ihrem Transformationsprozess beizutragen.

Lernziele und Kompetenzen

Das Seminar zielt darauf ab, den Studierenden die kritische Analyse der Dynamik genauso wie der aktuellen ökonomischen Situation der beiden Regionen zu ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf dem Vergleich des Entwicklungsstandes, der Rolle des Staates in der Wirtschaft, wirtschaftlicher Strukturen, Außenhandel, Direktinvestitionen, Wettbewerbsfähigkeit etc.

Fachspezifische Kompetenzen:

  • Die Studierenden erlernen die zahlreichen Herausforderungen für die Transformationsstaaten in Europa während ihrer Transformation und vergleichen dann diese mit der ökonomischen Situation der arabischen Transformationsstaaten; sie zeigen mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf.

Lern- und Methodenkompetenzen

  • Die Studierenden führen eigenständig Forschungsprojekte durch, bei denen sie vielfältige Forschungsmethoden nutzen.
  • Die Studierenden planen ihre Arbeitsschritte für ihr eigenständiges Projekt und führen diese aus; dabei wählen sie ein Thema aus, dass ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht.
  • Die Studierenden schreiben eine Forschungsarbeit, die akademischen Standards entspricht

Persönliche Fähigkeiten

  • Die Studierende bewerten Themen aus den Regionen kritisch.
  • Die Studieren erfahren ihre eigenen Stärken und Schwächen mit Bezug zu Politikgestaltung

Soziale Kompetenzen:

  • Die Studierenden bringen sich aktiv durch Fragen ein und vertreten ihre Standpunkte und Argumente klar.
  • Die Studierenden tauschen mit ihren Mitstudierenden Standpunkte über verschiedene Themen aus.
  • Die Studierenden arbeiten in Kleingruppen für gemeinsame Präsentationen, um kritisch aktuelle Themen aus den Regionen zu betrachten.

Voraussetzungen

Keine.

Einordnung im Studienplan

Erstes oder drittes Semester (Wintersemester)

Verwendbarkeit des Moduls

Master-Studiengang „Development Economics & International Studies“: Regionalmodul, Wahlmodul oder freie Ergänzungsstudien

Prüfungsform

Hausarbeit (15 Seiten) und Vortrag (60 Minuten)

Gewichtung bei der Benotung

  • Hausarbeit: 67 Prozent
  • Vortrag: 33 Prozent

Turnus des Angebots

Jährlich im Wintersemester

Wiederholungsmöglichkeiten

Eine nicht bestandene Prüfung kann zwei Mal wiederholt werden.

Arbeitsaufwand

  • Seminar: 30 Stunden
  • Selbststudium: 120 Stunden

Dauer des Moduls

Ein Semester

Unterrichts- und Prüfungssprache

Englisch

Empfohlene Literatur:

  • Gérard Roland (2000): Transition and Economics: Politics, Markets, and Firms”, MIT Press.
  • Marie Lavigne (1999): The Economics of Transition: From Socialist Economy to Market Economy, Palgrave.
  • Martin Myant and Jan Drahokoupil (2011): Transition Economies: Political Economy in Russia, Eastern Europe, and Central Asia, John Wiley & Sons.
  • Ishac Diwan and Ahmed Galal (2016): The Middle East Economies in Times of Transition, Palgrave Macmillan.

Stand

Oktober 2017