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Modulbeschreibung Environmental Economics: Theory and Policy

Modulname

Environmental Economics: Theory and Policy

Gesamt-Leistungspunkte

5 ECTS Punkte

Lehrveranstaltungen

Vorlesung (2 SWS) und Übung (1 SWS): 5 ECTS-Punkte

Lehrende

Prof. Dr. Georgeta Auktor

Modulverantwortliche

Prof. Dr. Georgeta Auktor

Inhalte

Die Lehrveranstaltung betrachtet Fragestellungen mit Bezug zum Einfluss der Wirtschaft auf die Umwelt, diskutiert Herausforderungen des Klimawandels und untersucht geeignete Wege, um ökonomische Aktivität so zu regulieren, dass ein Gleichgewicht zwischen Umwelt-, Wirtschafts- und anderen sozialen Zielen erreicht wird. Wir diskutieren und messen den Einfluss der Umwelt auf das Verhalten von Produzenten und die Bedürfnisse von Konsumenten. Wir behandeln die Rolle des Marktes bei der Festlegung des „richtigen“ Ausmaßes von Verschmutzung und Marktversagen beim Erreichen des gesellschaftlich wünschenswerten Umfangs von Verschmutzung. Wir analysieren die Entwicklung der Regulierung von Treibhausgas-Emissionen und anderer umweltpolitischer Bereiche. Zusätzlich werden Themen mit Bezug zur Umweltpolitik betrachtet, vor denen verschiedene Staaten der Entwicklungs- und Industrieländer stehen, vor allem aus der MENA-Region.

Lernziele und Kompetenzen

Dieses Modul zielt darauf ab, den Studierenden einen angemessenen Umfang von Kompetenzen zu vermitteln, um Fragestellungen der Umweltökonomie in Entwicklungs- und Industriestaaten zu untersuchen und zu bewerten. Der Fokus richtet sich sowohl auf theoretische als auch auf politikorientiertes Wissen. Im zweiten Teil des Kurses wird mehr Wert auf umweltpolitische Aspekte in der MENA-Region gelegt.

Fachspezifische Kompetenzen:

  • Die Studierenden führen eine vertiefte Analyse aus ökonomischer Sicht von Politikansätzen für unterschiedliche Umweltprobleme durch.
  • Die Studierenden wenden ökonomische Analysen und Politikanalyse erfolgreich auf umweltpolitische Fragestellungen an, um den Einfluss der Wirtschaft auf nachhaltige Entwicklung zu verstehen.
  • Die Studierenden verwenden konkrete Probleme, um fortgeschrittene ökonomische und politikwissenschaftliche Konzepte mit Bezug zur Umwelt zu lösen und anzuwenden.

Lern- und Methodenkompetenzen:

  • Die Studierenden lernen, zwischen verschiedenen Ansätzen für die Regulierung von Umweltproblemen zu unterscheiden.
  • Die Studierenden verstehen die Vor- und Nachteile einer Kosten-Nutzen-Analyse
  • Die Studierenden wenden verschiedene Methoden an, um die Nachfrage nach Umweltgütern zu ermitteln.
  • Die Studierenden berechnen die Zahlungsbereitschaft für die Reduzierung von Verschmutzung, das optimale Niveau von Verschmutzung und die Höhe einer optimalen Verschmutzungsabgabe.
  • Die Studierenden verstehen, wie ein System von handelbaren Verschmutzungsrechten eingeführt wird und welche Funktionen es hat.
  • Die Studierenden entwickeln theoretische Modelle, um die verschiedenen Triebkräfte des Handels zu betrachten und sozio-ökonomische Folgen zu ermitteln.
  • Die Studierenden analysieren qualitativ und quantitativ die Triebkräfte und Auswirkungen von Umweltpolitik.

Persönliche Kompetenzen:

  • Die Studierenden bewerten aktuelle, in den Medien diskutierte Themen der Umweltpolitik kritisch sowie die politischen Faktoren, die zu den unterschiedlichen Ausgestaltungen von Umweltpolitik führen.
  • Die Studierenden entwickeln eine ausgeglichene Betrachtung für die Triebkräfte und Hemmnisse der Umweltpolitik und die Kontroversen um die Gestaltung der Politik.
  • Die Studierenden bewerten ihre eigenen Stärken und Schwächen mit Blick auf Politikgestaltung
  • Die Studierenden lernen, eine eigenständige Forschung an einem kleinen Fallbeispiel durchzuführen.

Soziale Kompetenzen:

  • Während der Vorlesung und der Übung beteiligen sich die Studierenden aktiv durch Fragen und vertreten ihre Standpunkte und Argumente klar.
  • Die Studierenden tauschen respektvoll mit ihren Mitstudierenden verschiedene Standpunkte zu unterschiedlichen Themen aus.
  • Die Studierenden arbeiten während der Übung in kleinen Gruppen, um Probleme zu lösen, und betrachten verschiedene Fragestellungen.

Voraussetzungen

Fortgeschrittene Kenntnisse der Ökonomie werden vorausgesetzt

Einordnung im Studienplan

Zweites oder viertes Semester (Sommersemester)

Verwendbarkeit des Moduls

Wahlmodul oder freie Ergänzungsstudien im Master-Studiengang „Development Economics & International Studies“; Wahlmodul im Master-Studiengang „Nahoststudien“

Prüfungsform

Klausur (60 Minuten)

Gewichtung bei der Benotung

Klausur: 100 Prozent

Turnus des Angebots

Jährlich im Sommersemester

Wiederholungsmöglichkeiten

Eine nicht bestandene Prüfung kann zwei Mal wiederholt werden.

Arbeitsaufwand

  • Seminar: 45 Stunden
  • Selbststudium: 105 Stunden

Dauer des Moduls

Ein Semester

Unterrichts- und Prüfungssprache

Englisch

Empfohlene Literatur:

  • Charles D. (2011). Intermediate Environmental Economics. Oxford University Press, Cambridge.
  • Selected book chapters and journal articles

Stand

April 2017