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Modulbeschreibung: Elite economies, globalization and the Arab Uprisings

Modulname

Elite economies, globalization and the Arab Uprisings

Gesamt-Leistungspunkte

5 ECTS-Punkte

Lehrveranstaltungen

Seminar (2 SWS): 5 ECTS

Lehrende

Andrea Fischer M.A.

Modulverantwortliche

Andrea Fischer M.A.

Inhalte

Die Arbeitshypothese dieses Seminars ist, dass die ökonomische Entwicklung sowohl angetrieben als auch gehindert wird von den Strategien der aktuellen Eliten in der regionalen Ansammlung von sozialistischen Regimen und sich globalisierenden Monarchien. Auf alle Kräfte der Globalisierung, das Fehlen von nationaler Einigung, die Rolle von Vetternwirtschaft und den Verfall von Institutionen blickend wird das Seminar nicht nur die Verschiedenen Ergebnisse des Arabischen Frühlings 2011 erklären, sondern auch die steigenden Gefahren für Konflikte. Fallstudien ermöglichen ein besonderes Verständnis von Ägypten, Syrien und Jordanien.

Verschiedene Aspekte werden betrachtet, wie:

  • Warum haben gerade Republiken Revolutionen erlebt?
  • Warum sind ursprünglich erfolgreiche Revolutionen steckengeblieben?
  • Wie nähern sich verschiedene Modelle den arabischen Revolutionen?
  • Wie beeinflusst stark konzentrierte Macht ökonomische Reformpolitik?
  • Welche Rolle spielt die internationale Gemeinschaft, wenn es zu ökonomischen Reformen kommt?

Lernziele und Kompetenzen

Wissenschaftliche Kompetenzen:

  • Die Studierenden erwerben ein umfassendes Wissen der Entwicklungsmöglichkeiten der MENA-Staaten auf Basis auf den Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft.
  • Die Studierenden erkennen wichtige Faktoren, die ökonomische Reformen in der MENA-Region behindert haben
  • Die Studierenden analysieren die verschiedenen Ergebnisse des Arabischen Frühlings.

Methodische Kompetenzen:

  • Die Studierenden bringen Länderstudien auf Basis der im Seminar gelehrten theoretischen Konzepte ein.
  • Die Studierenden führen eigenständig Forschung zu einem aktuellen Thema durch.
  • Die Studierenden können theoretische Ergebnisse mit quantitativen Daten erweitern.

Persönliche Kompetenzen:

  • Die Studierenden verbessern ihre theoretischen Fähigkeiten
  • Die Studierenden reflektieren über ihre Stärken und Schwächen bei der akademischen Forschung

Soziale Kompetenzen:

  • Die Studierenden arbeiten gemeinsam in einer Gruppe
  • Die Studierenden hören aktiv zu, beteiligen sich an Diskussionen und geben und erhalten konstruktives Feedback.

Voraussetzungen

Keine.

Einordnung im Studienplan

Erstes oder drittes Semester (Wintersemester)

Verwendbarkeit des Moduls

  • Master-Studiengang „Development Economics & International Studies“: Regional-, Wahlmodul oder freie Ergänzungsstudien
  • Master-Studiengang „Nahoststudien“: Regional-, Wahlmodul oder freie Ergänzungsstudien

Prüfungsformen

Hausarbeit (ca. 15 Seiten) und Vortrag (45 Minuten)

Gewichtung bei der Bewertung

  • Hausarbeit: 66 Prozent
  • Präsentation: 33 Prozent

Turnus des Angebots

Derzeit nicht angeboten (zuletzt im Wintersemester 2016/17)

Wiederholungsmöglichkeiten

Eine nicht bestandene Prüfung kann zwei Mal wiederholt werden

Arbeitsaufwand

  • Seminar: 30 Stunden
  • Selbststudium: 120 Stunden

Dauer des Moduls

1 Semester

Unterrichts- und Prüfungssprache

Englisch

Empfohlene Literatur

Henry, C. and Springborg, R. (2010). “Globalization and the Politics of Development in the Middle East”. Cambridge University Press

Stand

Oktober 2017