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Modulbeschreibung Economics of Transition: Eastern Europe

Modulname

Economics of Transition: Eastern Europe

Gesamt-Leistungspunkte

5 ECTS Punkte

Lehrveranstaltungen

Vorlesung (2 SWS) und Übung (1 SWS): 5 ECTS-Punkte

Anwesenheitspflicht

Nein.

Lehrende

Dr. Kateryna Khorkhordina

Modulverantwortliche

Dr. Kateryna Khorkhordina

Inhalte

Ziel der Veranstaltung ist das Verständnis für die Prozesse der Transformation von einer Zentralverwaltungswirtschaft zu einer Marktwirtschaft in Osteuropa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie die Untersuchung der Unterschiede zwischen Staaten mit Blick auf die wirtschaftliche Leistung und die Integration in die Weltwirtschaft. Betrachtete Inhalte sind:

  • Einführung in die Transformationsökonomie
  • Zentralverwaltungswirtschaft
  • Bedeutung der Ausgangssituation für die Transformation
  • Politische Ökonomie von Reformen und Wahl von Reformstrategien
  • Makroökonomische Stabilisierung und Preisliberalisierung
  • Strukturelle und institutionelle Reformen
  • Privatisierung und Unternehmensreform
  • Reform des Regierungsapparats
  • Transformation des Finanzsystems
  • Was hat die Volkswirtschaftslehre aus der Transformation gelernt?

Lernziele und Kompetenzen

Das Modul zielt darauf ab, dass die Studierende gute Fähigkeiten zur kritischen Betrachtung und Analyse der Transformation früher sozialistischer Staaten erwerben. Der Fokus liegt sowohl auf theoretischem als politik-orientiertem Wissen.

  • Fachspezifische Kompetenzen:
    • Die Studierenden erlernen die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Transformationsökonomien in Osteuropa und der früheren Sowjetunion während ihrer Transformation standen und untersuchen die Unterschiede zwischen den Staaten mit Bezug zu den geschichtlichen Hintergründen, der Lage, und den verfolgten Politiken, unter Beachtung der Staatsformen und der Rolle des Staates bei der Entwicklung, der politischen Systeme und der Vertretung von Interessen sowie der Entwicklung von neuen Formen der Unternehmensorganisation und der Einbindung in die Weltwirtschaft.
  • Lern- und Methodenkompetenzen:
    • Die Studierenden führen eine eigenständige Forschungsarbeit durch, wobei sie vielfältige Forschungsmethoden anwenden.
    • Die Studierenden planen ihr Forschungsvorhaben in der zugehörigen Übung und führen die einzelnen Arbeitsschritte dort durch, wobei sie einen Staat oder eine Gruppe von Staaten nach ihren Interessen und ihrem Vorwissen auswählen.
  • Persönliche Kompetenzen:
    • Die Studierenden betrachten Themen aus der Region kritisch.
    • Die Studierenden erfahren ihre Stärken und Schwächen mit Bezug zur Politikgestaltung
  • Soziale Kompetenzen
    • Die Studierenden beteiligen sich aktiv durch Fragen und vertreten klar ihre Standpunkte und Argumente
    • Die Studierenden interagieren mit ihren Mitstudierenden durch den Austausch von unterschiedlichen Standpunkten zu verschiedenen Themen.
    • Die Studierenden arbeiten in Kleingruppen für das gemeinsame Vorstellen von kritischen Betrachtungen verschiedener Aspekte der Transformation in verschiedenen Staaten oder Gruppen von Staaten.

Voraussetzungen

Keine.

Einordnung im Studienplan

Zweites Semester (Sommersemester)

Verwendbarkeit des Moduls

Master-Studiengang „Development Economics and International Studies“: Regionalmodul, Wahlmodul oder freie Ergänzungsstudien

Prüfungsform

Klausur (60 Minuten)

Gewichtung bei der Benotung

Klausur: 100 Prozent

Turnus des Angebots

Jährlich im Sommersemester

Wiederholungsmöglichkeiten

Eine nicht bestandene Prüfung kann zwei Mal wiederholt werden.

Arbeitsaufwand

  • Seminar: 45 Stunden
  • Selbststudium: 105 Stunden

Dauer des Moduls

Ein Semester

Unterrichts- und Prüfungssprache

Englisch

Empfohlene Literatur:

  • Gérard Roland (2000): Transition and Economics: Politics, Markets, and Firms”, MIT Press.
  • Marie Lavigne (1999): The Economics of Transition: From Socialist Economy to Market Economy, Palgrave.
  • Martin Myant and Jan Drahokoupil (2011): Transition Economies: Political Economy in Russia, Eastern Europe, and Central Asia, John Wiley & Sons.

Stand

Oktober 2017